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Short ver­sion: iRe­vo­lu­tion ist ein expe­ri­men­tel­les For­schungs­pro­jekt von Moritz Queis­ner. Es will zei­gen, dass die Zukunft poli­ti­scher Inter­ven­tion keine Tele­vi­sion des Cyber­space ist, die von ima­gi­nä­ren Mas­sen demons­trie­ren­der Ava­tare betrie­ben wird, son­dern dass die Ent­wick­lung von der iso­lier­ten Medi­en­e­xis­tenz des Cyber­space zum Social Net­wor­ker vir­tu­el­les Han­deln zurück auf die Straße führt. iRe­vo­lu­tion nimmt dabei den Zusam­men­hang zwi­schen der Beschaf­fen­heit der Kom­mu­ni­ka­tio­nen und der begriff­li­chen Trans­for­ma­tion von Poli­tik und Gesell­schaft in den Blick und for­dert eine poli­ti­sche Sozio­lo­gie digi­ta­ler Medien aus der Per­spek­tive der kul­tur­wis­sen­schaft­li­chen Medi­en­wis­sen­schaft.

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Long ver­sion: Seit der Mensch Infor­ma­tio­nen schnel­ler bewe­gen kann als sich selbst, ver­bin­det sich mit dem Phä­no­men die­ser soge­nann­ten Infor­ma­ti­ons­re­vo­lu­tion auch eine Neu­ver­hand­lung der poli­ti­schen und der sozia­len Dimen­sion von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­fra­struk­tu­ren. Begriff­lich meint dies einer­seits die Trans­for­ma­tion der Rege­lung öffent­li­cher Ange­le­gen­hei­ten, also eine Neu­fas­sung des Poli­ti­schen und ande­rer­seits die ver­än­der­ten For­men der Gesamt­heit sozia­ler Bezie­hun­gen, also eine Neu­fas­sung von Gesell­schaft. Medien sind dabei nicht neu­trale Instru­mente oder Mit­tel in Tausch­pro­zes­sen, son­dern als mediale Appa­rate (Ben­ja­min), Codes (Flus­ser), Dis­po­si­tive (Fou­cault), Auf­schrei­be­sys­teme (Kitt­ler), Exten­si­ons (McLu­han) usw. immer schon Teil der poli­ti­schen und sozia­len Form, auch wenn sie selbst dazu ten­die­ren sich Wahr­nehm­bar­keit kate­go­risch zu entziehen.

Spä­tes­tens seit Brechts kano­ni­scher Rede über die Umfunk­tio­nie­rung des Rund­funks von einem Distributions- in einen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ap­pa­rat ver­bin­det sich mit der Infor­ma­ti­ons­re­vo­lu­tion die Idee der Ver­än­de­rung der Moda­li­tä­ten und Akteure poli­ti­schen und sozia­len Hand­lens, über die Enzens­ber­ger und Baudril­lard spä­ter als uto­pi­sche Vision einer demo­kra­ti­sche­ren Gesell­schafts­struk­tur strit­ten. Seit der digi­tale Medi­en­um­bruch Kom­mu­ni­ka­tio­nen nun zuneh­mend als Inter­ak­tion über mediale Umge­bun­gen orga­ni­siert (Social Media, Web 2.0), scheint sich diese Uto­pie (in posi­ti­ver wie in nega­ti­ver Hin­sicht) zu rea­li­sie­ren: Ob dies nun Fra­gen nach Besitz, Pro­duk­tion, Regie­rung, Ver­mitt­lung oder Pri­vat­sphäre betrifft – in einer Gesell­schaft, die ihren gegen­wär­ti­gen Sta­tus mit dem Zusatz Infor­ma­tion beschreibt, ver­han­delt die Beschaf­fen­heit des Media­len die Fas­sung ver­teil­ter Hand­lungs­macht und gesell­schaft­li­cher Ver­hält­nisse neu.

So ist die der Ethik des Indus­trie­zeit­al­ters ver­pflich­tete Vor­stel­lung der Tren­nung von Pro­duk­tion und Kon­sump­tion heute ebenso implo­diert, wie die Fas­sung einer homo­ge­nen und raum-zeitlich begrenz­ten Öffent­lich­keit. Im Umbruch indi­vi­du­el­ler und kol­lek­ti­ver Interaktions- und Inter­ven­ti­ons­mög­lich­kei­ten voll­zieht sich die Kon­sti­tu­tion und Neu­kon­stel­la­tion von poli­ti­schen Macht­ge­fü­gen immer weni­ger inner­halb fes­ter hier­ar­chi­scher Ord­nun­gen, linea­rer Hand­lungs­ket­ten, räum­lich und mate­ri­ell kon­kre­ter Besitz­struk­tu­ren oder natio­na­ler Regulierungs- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­räume. Der damit ver­bun­de­nen Trans­for­ma­tion von Herrschafts- und Wis­sens­ord­nun­gen ent­spricht aber kei­nes­wegs so etwas wie eine Welt­re­gie­rung oder über­ge­ord­nete Struk­tur. Viel­mehr ent­ste­hen netz­ar­tig infor­mierte, trans­na­tio­nal ope­rie­rende und orga­ni­sa­to­risch dif­fuse Agen­ten, die ein­deu­tige Zuord­nun­gen nicht mehr zulas­sen (dot.coms, Blog­ger, Offshore-Finanzplattformen, Pira­ten, Flashmobs, Ter­ror­netz­werke, NGOs, Face­book­grup­pen etc.). Diese neuen Akteure eröff­nen die Per­spek­tive auf ein flui­des Empire, indem sie neue Modi der Macht und des Regie­rens eta­blie­ren, deren zen­tra­les Instru­ment der poli­ti­schen Steue­rung der Zugriff und das Geschäft mit Infor­ma­tio­nen sind.

Vor die­ser medial indu­zier­ten Trans­for­ma­tion zeich­nen sich zwei kom­ple­men­täre Ten­den­zen ab: einer­seits unter­wan­dern die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zesse eta­blierte Macht­ver­hält­nisse und ver­än­dern Par­ti­zi­pa­ti­ons­struk­tu­ren (Dezen­tra­li­sie­rung, Deter­ri­to­ria­li­sie­rung, Asym­me­trie­rung etc.), die etwa eine Ablö­sung des Para­dig­mas der Kon­troll­ge­sell­schaft (Deleuze) durch das Kon­zept der Mul­ti­tude nahe­le­gen (Negri & Hardt). Ande­rer­seits wei­sen sie aber auch tech­no­kra­ti­sche und impe­ria­lis­ti­sche Effekte auf, die gegen­wär­tig zu einer Neu­kon­fi­gu­ra­tion von Hege­mo­nie füh­ren. Den Libe­ra­li­sie­rungs­er­schei­nun­gen durch digi­tale Informations- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien ste­hen also auch neue Mög­lich­kei­ten der Kon­trolle und Beherr­schung gegen­über, die nicht nur im Iran oder in China, son­dern genauso bei Google, der Vor­rats­da­ten­spei­che­rung oder im Media­markt nebenan unüber­seh­bar sind. (Bil­der: Eugène Delacroix: Die Frei­heit führt das Volk, New York Times, Second Life)

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SIGINT 2012

SIGINT 2012

Am Wochen­ende vom 18. bis 20. Mai 2012 fin­det die SIGINT in Köln statt, die vom Chaos Com­pu­ter Club ver­an­stal­tet wird. Bei der SIGINT geht es um Mit­wir­kung und Ver­än­de­run­gen, um gesell­schafts­po­li­ti­sche For­de­run­gen und Uto­pien, um Hack­ti­vis­mus, krea­tive Norm­ver­let­zun­gen und Spaß am Gerät. Ich werde lei­der nicht da sein und freue mich des­halb umso mehr, dass die Vor­träge auf­zeich­net wer­den und im Anschluss auf media.ccc.de zur Ver­fü­gung ste­hen. So zum Bei­spiel hof­fent­lich der Vor­trag von Leena Simon über “Social Swarm” oder der von mspro über “Eigen­tum, Sex, Cloud”. Wei­ter­le­sen »

Das Piratische

Das Piratische

Das Pira­ti­sche ist infla­tio­när. Es durch­dringt als posi­tive wie als nega­tive Meta­pher unse­ren Kul­tur­raum: Pira­ten ent­füh­ren Con­tai­ner­schiffe, ihre frü­he­ren “Nes­ter” die­nen inzwi­schen als Offshore-Plattformen für die neuen Finanz­pi­ra­ten, Pira­ten entern die Pop­kul­tur (als Dep­pen) ebenso wie die Par­la­mente. Und schließ­lich rau­ben sie Dinge, die man nicht klauen kann. Im Sinne des Letz­te­ren hat der Social Sci­ence Rese­arch Coun­cil (SSRC) gerade “Media Piracy in Emer­ging Eco­no­mies” her­aus­ge­ge­ben. Anhand unter­schied­li­cher Facet­ten der Pira­te­rie in soge­nann­ten Schwel­len­län­dern wird die Kul­tur­tech­nik des Kopie­rens darin aus der Per­spek­tive der Kon­su­men­ten zu unter­su­chen, anstatt aus Sicht der Pro­du­zen­ten. Aus dem Vor­wort: “Piracy impo­ses an array of costs on pro­du­cers and distributors—both domestic and international—but it also pro­vi­des the main form of access in deve­lo­ping coun­tries to a wide range of media goods, from recor­ded music, to film, to soft­ware. Wei­ter­le­sen »

Data Journalism Handbook

Data Journalism Handbook

Das Data Jour­na­lism Hand­book is gerade online gegan­gen. Das Buch soll eine frei nutz­bare Quelle und Refe­renz für alle sein, die sich für das sich zuneh­mend eta­blie­rende Feld des Daten­jour­na­lis­mus sein und bie­tet tat­säch­lich sowohl eine sehr gelun­gene Ein­füh­rung in das Feld mit kon­kre­ten Fall­bei­spie­len aus der Pra­xis, als auch wei­ter gehende Anlei­tun­gen zu Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung, -ver­ar­bei­tung und-distribution. Das Pro­jekt ist ursprüng­lich auf einem Work­shop des Mozilla Fes­ti­vals 2011 in Lon­don her­vor­ge­gan­gen. Wei­ter­le­sen »

Das Versprechen der Technik

Die neue Aus­gabe der Zeit­schrift “welt-sichten” ist mit dem Schwer­punkt “Digi­tale Medien: Das Ver­spre­chen der Tech­nik” erschie­nen. Aus dem Ankün­di­gungs­text: “Von Com­pu­ter, Handy und Inter­net hat man sich große Fort­schritte bei der Bil­dung, Gesund­heits­ver­sor­gung und Armuts­be­kämp­fung in armen Län­dern ver­spro­chen. Die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik allein hilft hier indes wenig. Inter­net­platt­for­men durch­bre­chen jedoch Infor­ma­ti­ons­mo­no­pole; das begüns­tigt Demo­kra­tie­be­we­gun­gen wie in Malay­sia. Nicht nur des­halb ver­su­chen viele Regie­run­gen, das Netz zu zen­sie­ren.” Es ver­wun­dert mich aller­dings, dass die ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Debatte sich noch immer an der Wider­le­gung der These abar­bei­tet, dass Informations- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien allein poli­ti­sche Ver­än­de­rung ansto­ßen, wie etwa bei Ken­taro Toy­ama. Das sind wir doch schon lange drü­ber hinweg…

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Öffentlichkeit im Wandel

Öffentlichkeit im Wandel

Just in time zur Re:peublica hat die Heinrich-Böll-Stiftung den elf­ten Band in der Reihe Schrif­ten zu Bil­dung und Kul­tur her­aus­ge­ge­ben. Aus der Ankün­di­gung: “Das ver­än­derte Medi­en­ver­hal­ten und der Schwund der Wer­be­ein­nah­men in den Print­me­dien füh­ren bei den Ver­la­gen und den Sen­dern zu einer inten­si­ven Suche nach neuen Verwertungs- und Dis­tri­bu­ti­ons­mo­del­len. Die Öffent­lich­keit ist im Wan­del – nicht ohne gra­vie­rende Fol­gen für den Jour­na­lis­mus. Neue Akteure – meist ohne Zer­ti­fi­kat der Jour­na­lis­ten­schu­len – tre­ten im Inter­net auf und ver­än­dern den pro­fes­sio­nel­len Jour­na­lis­mus durch neue For­men.” Dazu gibt es einige Lese- und Hör­pro­ben sowie einen Pod­cast von Phi­lip Banse und Sarah Gott­schalk. Wei­ter­le­sen »

Between Social Media & Protest

Between Social Media & Protest

Das DFG-Netzwerk Medien der kol­lek­ti­ven Intel­li­genz ver­an­stal­tet am 10. Mai eine Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung zum Thema “Col­la­bo­ra­tion on the Web – Bet­ween Social Media & Pro­test” mit Phil­ippe Aigrain. Das Netz­werk unter­sucht Prak­ti­ken der Koope­ra­tion, die unter dem Begriff der kol­lek­ti­ven Intel­li­genz ver­han­delt wer­den und beson­ders die Neu­be­stim­mung des Inter­nets als Social Web zu Beginn des 21. Jahr­hun­derts prä­gen. Aus dem Ankün­di­gungs­text der Ver­an­stal­tung: “The trans­for­ma­tive power of social media and Web 2.0 is one of the cen­tral topoi of the begin­ning of the 21st cen­tury. But only recently have we seen the diver­sity of social pro­ces­ses asso­cia­ted with these new media and tech­no­lo­gies, from Facebook’s (and others’) cor­po­rate re-appropriation and fencing-in of the Inter­net to the crea­tive use of the same tech­no­lo­gies to help topple opp­res­sive regimes in North Africa. Wei­ter­le­sen »

Digital Development Debates

Digital Development Debates

Die neue Aus­gabe von Digi­tal Deve­lop­ment Deba­tes ist seit April online und wid­ment sich dem Thema “tran­si­tion”. Lesen­wert ist zum Bei­spiel der Arti­kel “Lost in Tran­si­tion – How to Achieve Sus­tainable Media Deve­lop­ment in the 21st Cen­tury” in der Medien-Sektion von Frank Habann (Uni Offen­burg). Habann geht darin der Frage nach wie sich die Indi­ka­to­ren für die Mess­bar­keit nach­hal­ti­ger Medi­en­ent­wick­lung ver­än­dern, wenn “media orga­ni­sa­ti­ons are incre­a­sin­gly being repla­ced by online-based com­mu­nities”. Der digi­tale Medi­en­wan­del kommt bis­her tat­säch­lich nur lang­sam in der inter­na­tio­na­len Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit an. Zwar gibt es groß­ar­tige Pilot­pro­jekt, doch sind Metho­den und Eva­lua­ti­ons­kri­te­rien nach wie vor maß­geb­lich von klas­si­schen Medi­en­st­ruk­tu­ren geprägt. Das sind erste Schritte… Wei­ter­le­sen »

MICT: Reinventing the public sphere in Libya

MICT: Reinventing the public sphere in Libya

MICT hat eine neue Online-Publikation über die Trans­for­ma­tion der lybi­schen Medi­en­land­schaft her­aus­ge­ge­ben. Dort kom­men vor allem auch junge lybi­sche Jour­na­lis­ten, Blog­ger und Medi­en­ma­chenr zu Wort. Ein guter Ein- und Über­blick zur Medi­en­si­tua­tion in Lybien. Aus der Ein­lei­tung von Anja Wol­len­berg: “Almost all of the new Libyan media makers work for the cause wit­hout money. They see them­sel­ves as poli­ti­cal activists, revo­lu­tio­nary figh­ters on broad­cas­ting and publishing’s front lines. And this kind of atti­tude is necessary to Libya’s natio­nal evo­lu­tion – it is, and will con­ti­nue to be, nee­ded. Howe­ver, the power­ful poli­ti­cal ambi­ti­ons of those invol­ved in making the media are in sharp con­trast to the usual, daily func­tion of local media - that is sim­ply, to pro­vide infor­ma­tion. This core func­tion has been some­what side­lined for the time being. And it is in this area that local media will need to expand its objec­tives.” Wei­ter­le­sen »

BMZ Medienpreis Entwicklungspolitik

BMZ Medienpreis Entwicklungspolitik

Nächste Woche, am 26. April, fin­det der BMZ Medi­en­preis Ent­wick­lungs­po­li­tik im Spind­ler & Klatt statt. Aus dem Ankün­di­gungs­text: “Entwicklungs- und Schwel­len­län­der schei­nen oft weit ent­fernt – dabei betrifft uns das Gesche­hen in die­sen Län­dern zuneh­mend. Der Medi­en­preis Ent­wick­lungs­po­li­tik wür­digt jour­na­lis­ti­sche Bei­träge der Kate­go­rien Print, TV, Hör­funk und Online, die durch außer­ge­wöhn­li­che Qua­li­tät das öffent­li­che Bewusst­sein für Ent­wick­lungs­po­li­tik schär­fen.” För­dert das BMZ eigent­lich auch Medi­en­pro­jekte jen­seits von Jour­na­lis­mus bzw. Bericht­er­stat­tung oder sind das dann keine “Medien”-Projekte? Ich muss mal einen Blog­post schrei­ben über das Ver­hält­nis von MEZ und Medi­en­be­griff… Wei­ter­le­sen »

Die Digitale Gesellschaft

Die Digitale Gesellschaft

Mar­kus Becke­dahl, des­sen Blog ich seit Jah­ren lese, hat gemein­sam mit Falk Lüke ein Buch geschrie­ben (ja auf Papier): “Die digi­tale Gesell­schaft: Netz­po­li­tik, Bür­ger­rechte und die Macht­frage” (dtv) soll eine Ein­füh­rung in die Kon­flikt­fel­der der Netz­po­li­tik geben. Aus dem Ankün­di­gungs­text: “Viele poli­ti­sche Akti­vi­tä­ten, die das Inter­net betref­fen, sind sinn­los, weil sie auf man­gelnde Sach­kennt­nis zurück­ge­hen oder tech­nisch und juris­tisch man­gel­haft durch­dacht sind. Das gilt für jeder­zeit umgeh­bare Inter­net­sper­ren gegen Kin­der­por­no­gra­fie wie für For­de­run­gen, die Anony­mi­tät im Netz auf­zu­he­ben. Nicht nur die chi­ne­si­schen Dis­si­den­ten haben Pseud­onyme, schon Tucholsky und Brandt hat­ten sie, und mit gutem Grund. Wei­ter­le­sen »

Digital Media in the Arab World One Year After the Revolutions

Das Cen­ter for Inter­na­tio­nal Media Assis­tance (CIMA) hat eine Stu­die von Jef­frey Ghan­nam ver­öf­fent­licht, die den Zusam­men­hang zwi­schen der jün­ge­ren Ver­brei­tung und Eta­blie­rung digi­ta­ler Medien und der Trans­for­ma­tion der poli­ti­schen Kul­tur in der ara­bi­schen Welt ana­ly­siert. Aus dem Ankün­di­gungs­text: “the year fol­lo­wing the start of the Arab revolutions–in Tuni­sia, Egypt, Libya and vio­lent upri­sings in Syria, Yemen, and Bahrain–was fol­lo­wed by con­ti­nued repres­sion and thre­ats to the exer­cise of free expres­sion online and off­line. But the year also saw great stri­des in the num­bers of Arabs across the region turning to social media plat­forms and the ascen­dancy of online enga­ge­ment. Wei­ter­le­sen »

Data Journalism Awards

Data Journalism Awards

Das Glo­bal Edi­tors Net­work ver­leiht erst­mals die Data Jour­na­lism Awards (in Zusam­men­ar­beit mit dem Euro­pean Jour­na­lism Centre und finan­ziert von Google). Wei­ter­le­sen »