Am Wochenende vom 18. bis 20. Mai 2012 findet die SIGINT in Köln statt, die vom Chaos Computer Club veranstaltet wird. Bei der SIGINT geht es um Mitwirkung und Veränderungen, um gesellschaftspolitische Forderungen und Utopien, um Hacktivismus, kreative Normverletzungen und Spaß am Gerät. Ich werde leider nicht da sein und freue mich deshalb umso mehr, dass die Vorträge aufzeichnet werden und im Anschluss auf media.ccc.de zur Verfügung stehen. So zum Beispiel hoffentlich der Vortrag von Leena Simon über “Social Swarm” oder der von mspro über “Eigentum, Sex, Cloud”. Weiterlesen »
Das Data Journalism Handbook is gerade online gegangen. Das Buch soll eine frei nutzbare Quelle und Referenz für alle sein, die sich für das sich zunehmend etablierende Feld des Datenjournalismus sein und bietet tatsächlich sowohl eine sehr gelungene Einführung in das Feld mit konkreten Fallbeispielen aus der Praxis, als auch weiter gehende Anleitungen zu Informationsbeschaffung, -verarbeitung und-distribution. Das Projekt ist ursprünglich auf einem Workshop des Mozilla Festivals 2011 in London hervorgegangen. Weiterlesen »
Die neue Ausgabe der Zeitschrift “welt-sichten” ist mit dem Schwerpunkt “Digitale Medien: Das Versprechen der Technik” erschienen. Aus dem Ankündigungstext: “Von Computer, Handy und Internet hat man sich große Fortschritte bei der Bildung, Gesundheitsversorgung und Armutsbekämpfung in armen Ländern versprochen. Die Kommunikationstechnik allein hilft hier indes wenig. Internetplattformen durchbrechen jedoch Informationsmonopole; das begünstigt Demokratiebewegungen wie in Malaysia. Nicht nur deshalb versuchen viele Regierungen, das Netz zu zensieren.” Es verwundert mich allerdings, dass die entwicklungspolitische Debatte sich noch immer an der Widerlegung der These abarbeitet, dass Informations- und Kommunikationstechnologien allein politische Veränderung anstoßen, wie etwa bei Kentaro Toyama. Das sind wir doch schon lange drüber hinweg…
Just in time zur Re:peublica hat die Heinrich-Böll-Stiftung den elften Band in der Reihe Schriften zu Bildung und Kultur herausgegeben. Aus der Ankündigung: “Das veränderte Medienverhalten und der Schwund der Werbeeinnahmen in den Printmedien führen bei den Verlagen und den Sendern zu einer intensiven Suche nach neuen Verwertungs- und Distributionsmodellen. Die Öffentlichkeit ist im Wandel – nicht ohne gravierende Folgen für den Journalismus. Neue Akteure – meist ohne Zertifikat der Journalistenschulen – treten im Internet auf und verändern den professionellen Journalismus durch neue Formen.” Dazu gibt es einige Lese- und Hörproben sowie einen Podcast von Philip Banse und Sarah Gottschalk. Weiterlesen »
Die neue Ausgabe von Digital Development Debates ist seit April online und widment sich dem Thema “transition”. Lesenwert ist zum Beispiel der Artikel “Lost in Transition – How to Achieve Sustainable Media Development in the 21st Century” in der Medien-Sektion von Frank Habann (Uni Offenburg). Habann geht darin der Frage nach wie sich die Indikatoren für die Messbarkeit nachhaltiger Medienentwicklung verändern, wenn “media organisations are increasingly being replaced by online-based communities”. Der digitale Medienwandel kommt bisher tatsächlich nur langsam in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit an. Zwar gibt es großartige Pilotprojekt, doch sind Methoden und Evaluationskriterien nach wie vor maßgeblich von klassischen Medienstrukturen geprägt. Das sind erste Schritte… Weiterlesen »
MICT hat eine neue Online-Publikation über die Transformation der lybischen Medienlandschaft herausgegeben. Dort kommen vor allem auch junge lybische Journalisten, Blogger und Medienmachenr zu Wort. Ein guter Ein- und Überblick zur Mediensituation in Lybien. Aus der Einleitung von Anja Wollenberg: “Almost all of the new Libyan media makers work for the cause without money. They see themselves as political activists, revolutionary fighters on broadcasting and publishing’s front lines. And this kind of attitude is necessary to Libya’s national evolution – it is, and will continue to be, needed. However, the powerful political ambitions of those involved in making the media are in sharp contrast to the usual, daily function of local media - that is simply, to provide information. This core function has been somewhat sidelined for the time being. And it is in this area that local media will need to expand its objectives.” Weiterlesen »
Nächste Woche, am 26. April, findet der BMZ Medienpreis Entwicklungspolitik im Spindler & Klatt statt. Aus dem Ankündigungstext: “Entwicklungs- und Schwellenländer scheinen oft weit entfernt – dabei betrifft uns das Geschehen in diesen Ländern zunehmend. Der Medienpreis Entwicklungspolitik würdigt journalistische Beiträge der Kategorien Print, TV, Hörfunk und Online, die durch außergewöhnliche Qualität das öffentliche Bewusstsein für Entwicklungspolitik schärfen.” Fördert das BMZ eigentlich auch Medienprojekte jenseits von Journalismus bzw. Berichterstattung oder sind das dann keine “Medien”-Projekte? Ich muss mal einen Blogpost schreiben über das Verhältnis von MEZ und Medienbegriff… Weiterlesen »
Markus Beckedahl, dessen Blog ich seit Jahren lese, hat gemeinsam mit Falk Lüke ein Buch geschrieben (ja auf Papier): “Die digitale Gesellschaft: Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage” (dtv) soll eine Einführung in die Konfliktfelder der Netzpolitik geben. Aus dem Ankündigungstext: “Viele politische Aktivitäten, die das Internet betreffen, sind sinnlos, weil sie auf mangelnde Sachkenntnis zurückgehen oder technisch und juristisch mangelhaft durchdacht sind. Das gilt für jederzeit umgehbare Internetsperren gegen Kinderpornografie wie für Forderungen, die Anonymität im Netz aufzuheben. Nicht nur die chinesischen Dissidenten haben Pseudonyme, schon Tucholsky und Brandt hatten sie, und mit gutem Grund. Weiterlesen »
Das Center for International Media Assistance (CIMA) hat eine Studie von Jeffrey Ghannam veröffentlicht, die den Zusammenhang zwischen der jüngeren Verbreitung und Etablierung digitaler Medien und der Transformation der politischen Kultur in der arabischen Welt analysiert. Aus dem Ankündigungstext: “the year following the start of the Arab revolutions–in Tunisia, Egypt, Libya and violent uprisings in Syria, Yemen, and Bahrain–was followed by continued repression and threats to the exercise of free expression online and offline. But the year also saw great strides in the numbers of Arabs across the region turning to social media platforms and the ascendancy of online engagement. Weiterlesen »
Das Global Editors Network verleiht erstmals die Data Journalism Awards (in Zusammenarbeit mit dem European Journalism Centre und finanziert von Google). Weiterlesen »
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